Ratgeber Depressionen

Informationen für Betroffene und Angehörige

Glossar

bipolar
zweipolig

Dopamin
ein Neurotransmitter

Dysthymie
chronische Form einer (unipolaren) depressiven Störung, jedoch mit weniger ausgeprägter Symptomatik

Neurotransmitter
Botenstoff, der den Signalaustausch zwischen den Nervenzellen ermöglicht

Noradrenalin
ein Neurotransmitter

Serotonin
ein Neurotransmitter

unipolar
einpolig

Winterdepression
Form der Depression, die sich meist im Herbst oder Winter manifestiert und im Frühjahr bzw. Sommer wieder abklingt

Zyklothymie
chronische Form einer (bipolaren) manisch-depressiven Störung, jedoch mit weniger ausgeprägter Symptomatik

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Glossar

Das Glossar erläutert die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Depressionen.

Depression-News von Curado.de

  • Der Entstehung depressiver Störungen auf der Spur
    Depressive Störungen sind laut Weltgesundheitsorganisation die Hauptursache weltweit für Lebensjahre mit erheblich eingeschränkter Lebensqualität. Trotz deutlicher Fortschritte in der Behandlung, insbesondere durch Psycho- und Pharmakotherapie, spricht nur etwa die Hälfte der Patientinnen und Patienten auf eine Behandlung ausreichend rasch und gut an. Forschungen zur Entstehung und Behandlung von Depressionen sind daher unabdingbar.
  • Forscher finden "Euphorie-Schaltkreis"
    Durch Auswertung historischer Hirnoperationen hat ein internationales Forscherteam eine mögliche neue Zielstruktur zur Behandlung von Depressionen identifiziert. Die Studie unter Federführung der Universität Bonn erscheint in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology (doi:10.1038/npp.2010.132). Die Wissenschaftler hoffen nun auf neue Möglichkeiten, schwerste Depressionen erfolgreich zu therapieren.
  • Tödliche Hoffnungslosigkeit
    Frauen erhalten wesentlich häufiger die Diagnose Depression als Männer - aber die Suizidrate liegt bei Männern dreimal höher. Unter den etwa 9500 Menschen, die sich jährlich in Deutschland das Leben nehmen, sind rund 7000 Männer. "Die positive Fähigkeit der Frauen, über ihre Beschwerden zu klagen, ist bei Männern jenseits der 50 meist nur gering entwickelt", sagt Professor Manfred Wolfersdorf.