Ratgeber Depressionen
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Depression: Ursachen und Entstehung
Vermutlich handelt es sich bei Depressionen um Erkrankungen, die durch ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn ausgelöst werden. Die Ursachen für dieses Ungleichgewicht liegen jedoch bis heute im Dunkeln. Mediziner gehen davon aus, dass Depressionen dann entstehen, wenn eine Reihe von Faktoren zusammenkommt.
Botenstoffe dienen den Nervenzellen als Übermittler von Reizen. Dies ist notwendig, weil Neuronen untereinander nicht physisch verbunden sind. Ist die Konzentration der Botenstoffe im Gehirn verändert, kann dies dazu führen, dass die Impulsweiterleitung nicht mehr richtig funktioniert und dadurch die Aktivität der Nervenzellen gestört ist. Eine mögliche Folge davon ist, dass sich Stimmungen, aber auch die Gefühls- und Gedankenwelt verändern. Auch bestimmte Stresshormone können, so haben Forscher entdeckt, Auswirkungen auf Stimmungen, Gefühle und Gedanken haben und beispielsweise Angst hervorrufen können.
Experten vermuten, dass Depressionen durch ein Zusammenkommen mehrerer Faktoren ausgelöst werden. Es wird angenommen, dass genetische Einflüsse eine Rolle spielen. Spezielle Genveränderungen, die das Entstehen von depressiven Störungen fördern, konnten bislang jedoch noch nicht gefunden werden. Außerdem stehen u. a. in vergangenen Lebensabschnitten gemachte negative Erfahren und Traumata im Verdacht, das Risiko für Depressionen zu erhöhen.
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