Ratgeber Depressionen

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Depressionen: Diagnose

Die schwermütige, traurige Stimmungslage gilt als kennzeichnendes Symptom einer Depression. Ein solches „Stimmungstief“ hat jedoch bisweilen auch jeder gesunde Mensch. Es ist daher mitunter nicht leicht, es von einer Depression zu unterscheiden. Einem Menschen, der an einer Depression leidet, ist es z. B. nicht möglich, Freude zu empfinden oder Interesse für etwas zu entwickeln. Er hat Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, ist antriebslos und hat häufig ein geringes Selbstwertgefühl. Zu diesen psychischen Symptomen können auch körperliche Beschwerden hinzukommen. Patienten mit Depressionen klagen teilweise über Schlaflosigkeit, fehlende Energie aber auch über Verdauungsprobleme, Rücken- oder Kopfschmerzen.

Die Diagnose einer depressiven Störung sollte nach Möglichkeit von einem Facharzt gestellt werden. Bislang wurden keine Diagnosekriterien gefunden, die sich mithilfe apparativer oder labordiagnostischer Verfahren nachweisen ließen. Aus diesem Grund kann eine Diagnose nur anhand der beobachteten bzw. beschriebenen Symptomatik erfolgen. Dazu dienen in erster Linie das Anamnesegespräch und/oder spezielle Fragebögen.

Da als Ursache für Depressionen auch andere Erkrankungen infrage kommen können, werden z. B. die Schilddrüsenfunktion oder die Versorgung mit Vitamin B-12 überprüft. Außerdem können zur Untersuchung auf ursächliche Erkrankungen neben Blutuntersuchungen auch apparative Verfahren wie die Computertomografie eingesetzt werden.

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