Ratgeber Depressionen

Informationen für Betroffene und Angehörige

Depression (unipolare depressive Störung)

Rund vier Millionen der in Deutschland lebenden Menschen leiden laut Angaben des Kompetenznetzes Depression an einer depressiven Störung . Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass weltweit rund 151 Millionen Betroffene leben, ca. 22 Millionen davon in Europa.

Die Depression gehört zu den psychischen Erkrankungen. Depressionen sind Störungen der Gemütslage, die durch Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit gekennzeichnet sind. Darüber hinaus werden Depressionen teilweise von körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Herzbeschwerden oder Magen-/Darmbeschwerden begleitet.

Bei depressiven Störungen lassen sich je nach Krankheitsbild verschiedene Formen unterscheiden. Von einer unipolaren Störung wird dann gesprochen, wenn ausschließlich depressive Phasen auftreten. Kommt es im Verlauf der Erkrankung nicht nur zu depressiven, sondern auch zu manischen Phasen, in der eine gehobene, euphorische Stimmung vorherrscht und der Patient immensen Tatendrang verspürt und ein vermindertes Schlafbedürfnis hat, wird dies bipolare Störung oder auch manisch-depressive Erkrankung genannt.

Bei der sog. Dysthymie sind die Symptome der Depression weniger ausgeprägt, dafür jedoch chronisch. Letztlich gibt es eine saisonal abhängige Verlaufsform (SAV). Sie tritt gehäuft im Herbst und Winter auf und geht im Frühjahr meist wieder zurück. Diese auch als Winterblues oder Winterdepression bekannte Erkrankung geht u. a. mit einem verstärkten Schlafbedürfnis einher.

Mehr über Depression und Psychotherapie bei Heilpraktiker Markus Breitenberger

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Depression-News von Curado.de

  • Wenn Frauen schnarchen
    Schnarchen ist keine männliche Domäne - und damit auch nicht das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom: Unter gefährlichen nächtlichen Atemaussetzern können beide Geschlechter leiden. Auch wenn Männer deutlich öfter betroffen sind, werde "die Häufigkeit des Schlafapnoe-Syndroms bei Frauen noch immer unterschätzt", sagt Professorin Maritta Orth in der Apotheken Umschau.
  • Der Depression davonlaufen
    Körperliche Aktivität tut der Seele gut. Deshalb motivieren Therapeuten Depressive immer öfter, sich mehr zu bewegen. "Wir wissen heute durch viele kontrollierte Studien, dass Bewegung Depressionen und Angsterkrankungen lindern kann", begründet Professor Andreas Ströhle, leitender Oberarzt der Spezialambulanz für Angsterkrankungen am Uniklinikum der Charité Berlin, diesen Ansatz in der "Apotheken Umschau".
  • Genetische Veränderung bei manisch-depressiven Männern
    Männer mit einer bestimmten Genvariante haben eine um 30 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit, manisch-depressiv zu werden. Für Frauen gilt dies jedoch nicht. Das haben die beiden Wissenschaftler Beate Niesler vom Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Heidelberg und Christian Hammer vom Göttinger Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin herausgefunden.